IGRT

Eine schonende Bestrahlung ist selten mit nur einer Sitzung verbunden. Meist muss der Patient über mehrere Wochen in dieselbe Einrichtung kommen und sich dort seiner Therapie unterziehen. Voraussetzung für eine effektive Behandlung mit möglichst geringen Nebenwirkungen ist, dass der Patient bei jeder Sitzung identisch gelagert wird, damit diese Koordinaten mit denen der Planung übereinstimmen.

Abb.:  Fusion der diagnostischen mit der therapeutischen Aufnahme

Die IGRT ist eine image-guided, d. h. bildgeführte, Radiotherapie, bei der vor jeder Behandlung mittels einer im Beschleuniger integrierten Röntgenvorrichtung oder Low-dose-CT die Position des Patienten und seiner Organe überprüft, mit dem Bestrahlungsplan verglichen und ggf. korrigiert wird. Dies geschieht dadurch, dass die unter Therapie aufgenommenen Bilder mit denen der Planungs-CT überlagert und so die aktuelle Lagerung des Patienten exakt berechnet werden kann – der Bestrahlungstisch wird entsprechend neu ausgerichtet. Die IGRT-Technik ist in all unseren Strahlentherapiegeräten (Elekta 160 MLC und TomoHD) integriert.