Schmerzbestrahlung

Neben der Behandlung von Krebserkrankungen lassen sich auch gutartige, vorrangig entzündlich-de- generative Erkrankungen erfolgreich therapieren. Diese können den Stützapparat des Körpers angreifen und zu teils erheblichen Schmerzen sowie Einschränkungen der Beweglichkeit führen. Die häufige Behandlung mit Schmerzmitteln ist aufgrund der Nebenwirkungen bei längerer Einnahme (z. B. dauerhafte Leber- und Nierenschäden) nur als eine vorübergehende Lösung zu sehen. Hier kann die Strahlentherapie einen wichtigen Beitrag leisten.

Die verabreichte Dosis ist dabei nur ein Bruchteil von der Dosis, die bei der Tumorbehandlung erforderlich ist, sodass Nebenwirkungen sehr selten sind.

Eine Therapieplanung auf Basis der modernen Hybridbildgebungsverfahren trägt im Einzelfall zur Präzisierung des Strahlenfelds bei und kann durch die Kombination aus Anatomie (CT, MRT) und Funktion (PET, SPECT) zwischen entzündetem und intaktem Gewebe sicher unterscheiden.